Koma bei Diabetes Abbildungen

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Diabetiker mit Nierenversagen können von einer kombinierten Bauchspeicheldrüsen-Niere-Transplantation profitieren von Christian Morath und Martin Zeier Vor mehr als 40 Jahren erfolgte erstmals eine kombinierte Koma bei Diabetes Abbildungen bei Patienten mit TypDiabetes, deren Nieren infolge der Erkrankung versagt hatten.

Damit war die Hoffnung verbunden, die Zuckerkrankheit zu heilen und ihren Spätfolgen vorzubeugen. Die Operation wurde seither in aller Welt wiederholt — mit immer besseren Resultaten. Dennoch blieb lange umstritten, ob die kombinierte Transplantation anderen Behandlungsweisen tatsächlich überlegen ist. Studien belegen nun eindeutig deren Vorteil. Vor mehr als 40 Jahren erfolgte erstmals eine kombinierte Bauchspeicheldrüsen-Niere-Transplantation bei Patienten mit TypDiabetes, deren Nieren infolge der Koma bei Diabetes Abbildungen versagt hatten.

Die Zuckerkrankheit, fachsprachlich Diabetes mellitus genannt, ist ein beunruhigend wachsendes medizinisches Problem: Allein in Deutschland wird bis zum Jahr mit rund zehn Millionen zuckerkranken Menschen gerechnet. Bei diesem Diabetestyp reagieren die Zellen nicht mehr auf Insulin. Der im Blut zirkulierende Zucker tritt daraufhin in die Zellen über Koma bei Diabetes Abbildungen die Zuckerkonzentration Koma bei Diabetes Abbildungen Blut sinkt. Typischerweise kommt es bei Patienten, die an TypDiabetes leiden abhängig von der Blutzucker- und Blutdruckeinstellung nach rund zehn Jahren zu Nierenschäden und einer eingeschränkten Nierenfunktion.

Fällt die Niere komplett aus, wird eine Blutwäsche Dialyse oder Koma bei Diabetes Abbildungen anderes Nierenersatzverfahren erforderlich. Patienten mit Diabetes mellitus Typ 1 können davon profitieren, wenn man die nicht mehr hormonproduzierenden Zellen durch hormonproduzierende ersetzt — sei es durch die Transplantation einer Bauchspeicheldrüse wenn die Nieren des Patienten noch nicht geschädigt sind oder durch das gleichzeitige Verpflanzen von Pankreas und Niere wenn die Koma bei Diabetes Abbildungen infolge des Diabetes versagt haben.

Mit der dauerhaften Einnahme der Koma bei Diabetes Abbildungen Medikamente gehen Risiken einher, unter anderem eine erhöhte Infektions- und Krebsgefahr. Die Abbildungen zeigen die bei Koma bei Diabetes Abbildungen kombinierten Koma bei Diabetes Abbildungen angewandte Operationsmethode.

Erste Versuche, Bauchspeicheldrüsen zu transplantieren, erfolgten bereits Ende des Jahrhunderts, vor der Entdeckung des Insulins. Wegbereiter der Versuche war der deutsche Arzt Bernhard Naunyn. Hierdurch konnten sie die für Diabetes typische vermehrte Zuckerausscheidung mit dem Urin rückgängig machen. Ein Jahr später verpflanzten amerikanische Ärzte einem jährigen Jungen, der an Diabetes mellitus Typ 1 litt und ins Koma gefallen war, Bauchspeicheldrüsengewebe, das vom Schaf stammte, unter die Haut.

Die Verpflanzung einer Bauchspeicheldrüse eventuell in Kombination mit einer Niere kann nach aktueller Studienlage ebenfalls bewirken, dass diabetische Veränderungen nicht weiter fortschreiten — manchmal kann dadurch sogar erreicht werden, dass sich bereits bestehende Veränderungen wieder zurückbilden.

Bemerkenswert ist, dass der Blutzuckerspiegel über einen Zeitraum von mehr als fünf Jahren normal sein muss, damit sich die positiven Effekte Koma bei Diabetes Abbildungen. Nach zehn Jahren hingegen zeigte sich, dass sich die Nierenveränderungen weiterhin zurückgebildet hatten; bei einigen Patienten waren nach zehn Jahren überhaupt keine Veränderungen mehr feststellbar.

Nach einer kombinierten Transplantation von Niere und Bauchspeicheldrüse sind bei der Mehrzahl der Pati-enten normale Nüchternblutzuckerwerte und ein normaler oder fast normaler HbA1c-Wert Langzeitblutzucker messbar.

Darüber hinaus bessert sich die Lebensqualität der Patienten, weil sie sich nicht mehr täglich Insulin spritzen müssen, ihre Ernährung ist weniger eingeschränkt, Unterzuckerungen durch eine falsche Dosierung des Insulins oder Diätfehler können nicht mehr auftreten.

Das langfristige Erreichen normaler Blutzuckerwerte kann zudem verhindern, dass diabetische Veränderungen weiter fortschreiten; manchmal kann die Normalisierung sogar bewirken, dass sich bereits eingetretene Schädigungen wieder zurückbilden.

Trotz dieser Vorteile wurde in den letzten Jahren zunehmend diskutiert, ob die kombinierte Bauchspeicheldrüsen-Niere-Transplantation der alleinigen Nierentransplantation bei TypDiabetikern mit Nierenversagen überlegen ist, insbesondere dann, wenn es möglich ist, die Niere eines lebenden Spenders Lebendspende zu übertragen. In vielen Studien war zwar stets zu beobachten, dass die übertragenen Organe nach einer kombinierten Transplantation länger arbeiteten und die Patienten länger überlebten als nach alleiniger Nieren-transplantation.

Dieser Effekt kann jedoch auch durch eine bessere Auswahl des Empfänger- und Spenderkollektivs bedingt sein. Die Resultate dieser Studien fielen unterschiedlich aus, ein eindeutiger Überlebensvorteil aufgrund des einen oder anderen Verfahrens konnte jedoch für Patienten mit TypDiabetes mit Nierenversagen nicht gezeigt werden. Die kombinierte Transplantation schneidet jedoch aufgrund operativ-technischer Aspekte — mehr Koma bei Diabetes Abbildungen aufgrund der ausgedehnteren Operation — anfangs meist schlechter ab als die alleinige Nierentransplantation.

Dieser Nachteil muss erst aufgeholt werden. In diesem Zusammenhang ist der Zeitraum wichtig, der nach der Transplantation für Beobachtungen gewählt wird. Von den nach alleiniger Pankreas-Transplantation gewonnenen Daten wissen wir, wie bereits beschrieben, dass der nunmehr normalisierte Blutzucker diabetische Folgeschäden aufhalten und bereits bestehende Veränderungen rückgängig machen kann. Für diese Effekte bedarf es jedoch lange Zeit, sie sind meist nicht vor Ablauf der Koma bei Diabetes Abbildungen fünf Jahre nach Transplantation zu erwarten.

Ein zu kurzer Beobachtungszeitraum nach der Transplantation ist möglicherweise eine Ursache, warum bei Vergleichsstudien kein eindeutiger Vorteil gefunden werden konnte. Die bislang vorliegenden Arbeiten nennen zwar Nachbeobachtungszeiträume bis zu neun Jahren, die meisten Patienten wurden jedoch deutlich kürzer betrachtet. Eine von uns jüngst veröffentlichte Arbeit hat die oben genannten Kritikpunkte berücksichtigt. Wir wählten zwei Zeiträume: Transplantationen von bis mit 18 Jahren Beobachtungszeitraum und Transplantationen von bis mit zehn Koma bei Diabetes Abbildungen Beobachtungszeitraum.

Das Hormon Insulin wird von den beta-Zellen gebildet. Die alpha-Zellen produzieren den Gegenspieler, das Hormon Glukagon. Für beide Zeiträume zeigte sich deutlich, dass Patienten, denen die Niere eines verstorbenen Spenders übertragen worden war, das schlechteste Patienten- sowie Nierentransplantatüberleben zeigten.

Als wir Patienten, die eine Niere von einem lebenden Spender erhalten hatten, mit Patienten verglichen, bei denen eine kombinierte Niere-Pankreas-Transplantation von einem verstorbenen Spender erfolgt war, stellte sich Folgendes heraus: Zunächst gibt es einen Trend hin zu einem besseren Nierentransplantat- und Patientenüberleben bei Patienten nach Lebendspende. Im Verlauf holen jedoch die Patienten mit kombinierter Niere-Pankreas-Transplantation auf: Zehn und mehr Jahre nach der Transplantation zeigte sich sogar ein Überlebensvorteil von Patienten mit kombinierter Niere-Pankreas-Transplantation im Vergleich zu den Patienten, die eine Niere von einem Lebendspender erhalten hatten.

Dies ist vor allem auf die Normalisierung des Blutzuckerspiegels nach der Pankreastransplantation zurückzuführen. Derzeit ist die Alternative zur kombinierten Niere-Pankreas-Transplantation die Pankreas-nach-Niere-Trans- plantation die Transplantation der Bauchspeicheldrüse erfolgt erst nach der Transplantation der Niere; Koma bei Diabetes Abbildungen Niere stammt dabei entweder von einem verstorbenen oder von einem lebenden Spender oder die alleinige Pankreas-Transplantation ohne Nieren-Transplantat bei noch erhaltener Restfunktion der eigenen Nieren.

Pankreas-nach-Niere-Transplantationen und alleinige Pankreas-Transplantationen spielen in Europa nur eine untergeordnete Rolle. Als künftige Alternative kann noch die Inselzell-Transplantation genannt werden.

Sie galt lange Zeit als rein experimentelles Verfahren. Neuere Studien berichten gar, dass der positive Effekt der Blutzuckerkontrolle, der mit der Transplantation von Inselzellen erreicht werden kann, durch die Immunsuppression und ihre Nebenwirkungen wieder aufgehoben, wenn nicht gar ins Negative verkehrt wird.

Ein alleiniger Ersatz der Inselzell-Funktion entweder als Pankreas- oder Inselzelltransplantation ohne begleitendes Nierentransplantat wird daher nur in Ausnahmefällen erwogen.

Zahlreiche Experimente hatten in den vergangenen Jahren zum Ziel, einen Ersatz der Beta-Zellen den eigentlichen insulinproduzierenden Zellen im Bereich der Insel mithilfe embryonaler Stammzellen oder adulter Vorläuferzellen zu ermöglichen. Die Ergebnisse dieser Arbeiten waren jedoch ernüchternd.

Bei den Versuchen, embryonale Stammzellen zu Beta-ähnlichen Zelltypen zu differenzieren, findet sich lediglich eine Ausbeute, die unter ein bis drei Prozent liegt. Doch selbst wenn eine bessere Ausbeute gelänge, bleiben noch viele Fragen offen: Sind die Zellen funktionstüchtig und wenn ja, wie lange? Wo sollen die Zellen implantiert werden und in welcher Form?

Die kombinierte Niere-Pankreas-Transplantation ist indes zu einem Routineverfahren Koma bei Diabetes Abbildungen Transplantationschirurgie geworden, das mit zunehmend besseren Kurzzeitergebnissen einhergeht. Neue chirurgische Techniken, neue Medikamente zur Immunsuppression und eine verbesserte Nachsorge durch speziell ausgebildete Ärzte haben das Transplantat- und Patientenüberleben im ersten Jahr nach kombinierter Niere-Pankreas-Transplantation deutlich verbessert.

Hierbei ist zu beachten, dass es in der Eurotransplant-Region möglich ist, Patienten mit TypDiabetes und Nierenversagen bereits vor Beginn eines Nierenersatzverfahrens also bei noch erhaltener Restfunktion der Eigennieren zur kombinierten Niere-Pankreas-Transplantation zu melden, was bei alleiniger Nieren-Transplantation nicht möglich ist.

Schwieriger ist es, wenn bei einem Patienten mit TypDiabetes und fortgeschrittenem Nierenversagen ein geeigneter Lebendspender verfügbar ist. Hier muss im Einzelfall gemeinsam mit dem Patienten entschieden werden, welche Strategie am geeignetsten ist. Als Routineverfahren beim TypDiabetiker derzeit nicht zu empfehlen sind unseres Erachtens die alleinige Pankreas-Transplantation sowie die immer noch mit unbefriedigenden Ergebnissen aufwartende Inselzell-Transplantation.

Insbesondere bei Patienten, die keine Immunsuppression benötigen würden, kann bei noch erhaltener Eigennierenfunktion die mit der Transplantation notwendig werdende Immunsuppression mehr Schaden anrichten als man durch die Normalisierung des Blutzuckers an Nutzen gewinnt.

Es besteht jedoch Hoffnung, dass künftig Verfahren verfügbar werden, die einen Ersatz insulinproduzierender Zellen ermöglichen — ohne dass Patienten die negativen Auswirkungen einer langfristigen Immunsuppression auf sich nehmen müssen.

Foto: Hentschel. Seine Forschungsarbeiten gelten der Frage, wie sich das Überleben der Patienten nach einer Nierentransplantation verlängern und der möglichst langfristige Erhalt des transplantierten Organs gewährleisten lässt. Kontakt: christian. Einer seiner Forschungsschwerpunkte waren genetische Nierenerkrankungen und Faktoren der Progression der Niereninsuffizienz. In den letzten zehn Jahren hat er sich mit parainfektiösem Nierenversagen und der Nierentransplantation beschäftigt.

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