Kälte klamm Schweiß bei Diabetes

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Haferflocken mit Milch in Diabetes

Was dagegen hilft. Jeder Mensch muss oder sollte schwitzen: wenn er Sport treibt, sich in sommerlicher Hitze aufhält, Fieber hat, oder einfach zu warm angezogen ist. Wer sich körperlich anstrengt, verbraucht mehr Energie, die den Organismus aufheizt. Beim Essen verbrennen wir die nötigen Energielieferanten wie Kohlenhydrate und Fette. Scharf gewürzte Speisen, allzu üppige Mahlzeiten mit viel Alkohol kurbeln den Stoffwechsel und damit die Wärmeproduktion zusätzlich an.

Viele Menschen haben zudem feuchte Hände vor einer Prüfung, halten mit durchschwitztem Hemd ihre erste Rede, auch wenn es im Raum kühl ist. Sie sondern eine salzhaltige Flüssigkeit ab, die auf der Hautoberfläche verdunstet und damit für Abkühlung sorgt. Das bedeutet übrigens auch, dass Menschen, die stark schwitzen, den Verlust an Flüssigkeit und Salzen wieder ausgleichen müssen, indem sie viel trinken, etwa Mineralwasser.

Dieses ist übrigens zunächst geruchlos und beginnt erst zu riechen, wenn es auf die Bakterien an der Hautoberfläche trifft, die es in unangenehm riechende Substanzen zerlegen. Mit seinem sympathischen und parasympathischen Anteil ist es für die überwiegend unwillkürlich ablaufenden Körperfunktionen wie etwa Verdauung, Kreislauf, Atmung, Stoffwechsel, Wärme- und Energiehaushalt und bestimmte Sexualfunktionen verantwortlich.

Zuständig für das Schwitzen sind die Fasern des sympathischen Nervengeflechts. Die oberste Steuerzentrale für die Wärmeregulierung liegt in einem bestimmten Gehirnbereich, im Hypothalamus. Von dort aus Kälte klamm Schweiß bei Diabetes die vegetativen Nervenaktivitäten und damit auch das Zusammenspiel der Hormone koordiniert.

Schwitzen ist also grundsätzlich eine gesunde und lebenswichtige Körperfunktion. Doch auch hier gibt es individuelle Unterschiede. Stress, die psychische Verfassung, hormonelle Umstellungen, Körpergewicht, ErnährungAlltagsgewohnheiten — zahlreiche Faktoren haben Einfluss darauf, wie schnell und stark jemand schwitzt. Das Beschwerdebild kann als idiopathische oder primäre Hyperhidrose ohne erkennbare Ursache auftreten. Oft zeigen sich die Probleme hier schon in der Kindheit oder Jugend.

Das häufige, ausgeprägte Schwitzen beeinträchtigt das Alltagsleben erheblich. Jedes Händeschütteln wird zur Qual, der Kontakt Kälte klamm Schweiß bei Diabetes anderen ist erschwert. Sozialer Rückzug, depressive VerstimmungenKälte klamm Schweiß bei Diabetes, aber auch verstärkte körperliche Inaktivität gehören zu den Folgen. Wer immer wieder tropfnass ist und Kälte klamm Schweiß bei Diabetes am ganzen Körper schwitzt, dazu noch andere Beschwerden hat, leidet möglicherweise an einer sekundären Hyperhidrose.

Sie tritt entweder bei einer körperlichen Veränderung und Belastung auf, etwa in den Wechseljahren, bei Übergewicht, bei Stress, oder sie ist ein Symptom einer bestimmten Erkrankung. Verantwortlich sind häufig Hormon- und Stoffwechselerkrankungen, etwa eine Schilddrüsenüberfunktion, Infektionen, Nervenstörungen, Krebsleiden oder psychische Erkrankungen wie Angststörungen. Zudem gehört verstärktes Schwitzen zu den Nebenwirkungen einiger Medikamente siehe weiter unten: "Sekundäre Hyperhidrose: Übersicht über die Hauptursachen".

Solche Symptome können aber auch Ausdruck einer Kälte klamm Schweiß bei Diabetes im Rahmen einer Angststörung sein oder gehören zu den Entzugserscheinungen bei Alkoholmissbrauch oder Drogenproblemen.

Der erste Ansprechpartner wird in der Regel Kälte klamm Schweiß bei Diabetes Hausarzt sein. Ein eingehendes Gespräch mit Ihnen als Patienten sowie erste körperliche Untersuchungen geben ihm oft schon Hinweise auf eine mögliche Ursache.

Kälte klamm Schweiß bei Diabetes notwendig, wird der Allgemeinarzt einen Spezialisten hinzuziehen. Möglicherweise ist auch ein Facharzt für Nervenerkrankungen Neurologe oder ein Psychiater beziehungsweise Psychotherapeut gefragt. Eine familiäre Veranlagung spielt offenbar eine grundlegende Rolle. Solche Auslöser können aber auch gänzlich fehlen. Symptome : Die Betroffenen schwitzen anfallsartig mehrmals in der Woche oder am Tag, meist an bestimmten Stellen, etwa nur unter den Achseln.

Nachts haben die Betroffenen keine Beschwerden. Die durchschwitzten Hautstellen sind zudem anfälliger für Pilzerkrankungen und Geschwüre. Da das Schwitzen den Alltag oft sehr belastet, kommen psychische Probleme dazu, wie depressive Verstimmungen und Ängste. Nicht selten beginnen Menschen mit primärer Hyperhidrose auch, ihnen unangenehme Situationen zu meiden und sich mehr und mehr von anderen zurückzuziehen.

Diagnose : Der Arzt wird seinen Patienten eingehend zu Beschwerden, Lebensumständen und zur Krankengeschichte befragen.

Zusammen mit einer gezielten körperlichen Untersuchung erhält er daraus meist schon wesentliche Hinweise. Das schwitzende Areal verfärbt sich. Therapie : Die Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad der Störung Kälte klamm Schweiß bei Diabetes danach, wie sehr diese den Alltag belastet.

Infrage kommen auch apothekenpflichtige, methenaminhaltige Salben. Methenaminpräparate sind allerdings nicht in den offiziellen Behandlungsempfehlungen der Dermatologischen Gesellschaft aufgeführt.

Es ist auch wichtig, dass der Arzt Anwendungsdauer und mögliche Nebenwirkungen Kälte klamm Schweiß bei Diabetes kann. Lassen Sie sich dazu in der Apotheke beraten. Bleiben die Beschwerden hartnäckig bestehen, spritzen Fachärzte auch das Nervengift Botulinumtoxin A unter betroffene Hautstellen. Es gibt eine Reihe von operativen Verfahrendie allerdings nur in besonders schweren Fällen, die auf übliche Therapien nicht ansprechen, infrage kommen, da sie teilweise erhebliche Folgewirkungen haben können.

Hier werden die Ärzte den Patienten jeweils individuell beraten. Bei der Sympathikolyse oder thorakalen Sympthektomie blockiert der Operateur gezielt den Sympathikusnerv in seinem Verlauf. So kann der Nerv den Schwitzimpuls nicht mehr vom Gehirn weiterleiten. Entspannungsverfahren wie autogenes Training tragen dazu bei, Stress abzubauen und innere Unruhe auszugleichen.

Mit psychotherapeutischer Hilfe können die Betroffenen lernen, besser mit ihrem Problem umzugehen und Folgeerkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen vorzubeugen. Wenn Sie unter Hyperhidrose leiden, ist es auch wichtig, Ihren Lebensstil anzupassen. Das bedeutet meist, ein Idealgewicht zu halten oder wenn nötig abzunehmen. Trinken Sie ausreichend, um den möglichen Flüssigkeitsverlust durch das Schwitzen auszugleichen. Eine ausgewogene Ernährung hält Stoffwechsel und Energiehaushalt im Gleichgewicht.

Zudem mindert luftdurchlässige Kleidung aus Naturmaterialien den Schwitzdrang und beugt Hautreizungen vor. Trocknen Sie die schwitzenden Bereiche nach dem Duschen und Waschen stets sanft, aber gut ab. Wechseln Sie Wäsche und Strümpfe täglich, bei Bedarf auch mehrmals täglich. Oft schwitzen die Betroffenen dann am Kopf und am ganzen Körper. Einflüsse und Entwicklungen, die das vegetative Nervensystem belasten sowie Stoffwechsel und Hormonhaushalt stören, bringen die Menschen schneller und häufiger zum Schwitzen.

Es sind zahlreiche, unterschiedliche Erreger, die Infektionskrankheiten auslösen können, etwa Viren, Bakterien, Kälte klamm Schweiß bei Diabetes, Parasiten, Würmer. Die meisten Infektionen, etwa eine Virus-Grippe oder bakterielle Erkrankungen wie Streptokokkeninfektionen mit rheumatischem Fieber, oder Salmonellosen und Kälte klamm Schweiß bei Diabetes andere gehen mit Fieber einher. Dies ist die Folge der Aktivitäten des Immunsystems und seiner Botenstoffe. Sie treiben die Körpertemperatur nach oben.

Frösteln oder Schüttelfrost kündigt den Temperaturanstieg an Ausnahme Typhus. Fällt das Fieber wieder, schwitzen die Kranken. Hormone, die für Stoffwechselvorgänge und Wärmeregulation eine wichtige Rolle spielen, sind die Schilddrüsenhormone und das Insulin aus der Bauchspeicheldrüse.

Die Hormone der Hirnanhangdrüse Hypophysedie wiederum mit dem Hypothalamus siehe oben und nebenstehende Grafik verbunden ist, kontrollieren unter anderem Kreislauf- und Stoffwechselfunktionen. Störungen in all diesen Bereichen wirken sich auf die Wärmeregulierung aus. Sie weisen neben anderen kennzeichnenden Symptomen auf eine mehr oder minder ausgeprägte Krisensituation eines Organs hin. Neurologische Erkrankungen gehen vor allem dann Kälte klamm Schweiß bei Diabetes Schwitzen einher, wenn Nerven des vegetativen Nervensystems direkt oder indirekt betroffen sind.

Diese steuern vom Willen weitgehend unabhängige Lebensfunktionen, wie etwa Hormonhaushalt, Kreislauf, Wärmeausgleich und Verdauung. Das ist insbesondere bei Kolikschmerzen der Fall. Das können Autoimmunerkrankungen sein, bei denen sich die Aktivitäten des Abwehrsystems gegen den Körper selbst richten und Entzündungsreaktionen auslösen, oder psychosomatische Erkrankungen sowie Schmerzzustände unbekannter Ursache zu Rückenschmerzen siehe oben unter "Schädigungen des Sympathikusnervs".

Hier einige Beispiele:. Schrecken, Furcht und Panik aktivieren Stresshormone und damit auch den Sympathikusnerv, der eine Reihe von kennzeichnenden körperlichen Reaktionen auslöst. Doch auch Menschen, die an Depressionen oder anderen psychischen Störungen, etwa an Hypochondrie, leiden, kennen Paniksymptome Kälte klamm Schweiß bei Diabetes haben vegetative Beschwerden siehe unten.

Einige Tumorerkrankungen beeinträchtigen in verschiedenen Stadien und auf unterschiedliche Weise einzelne oder mehrere Nerven- sowie Kälte klamm Schweiß bei Diabetes. Damit können sie auch vegetative Beschwerden wie Schwitzen hervorrufen. Häufig Kälte klamm Schweiß bei Diabetes sie gutartig, können aber manchmal auch in eine bösartige Form übergehen.

Ein Teil von ihnen bildet selbst Hormone und Nervenbotenstoffe. Im Zuge dessen kommt es bisweilen zu erheblichen Stoffwechselentgleisungen und krisenhaften Zuständen. Dazu gehören beispielsweise:. Wenn Sie den Eindruck haben, dass vermehrtes, ungewöhnliches Schwitzen mit der Einnahme eines Medikaments aufgetreten sie, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Setzen Sie kein Mittel, das der Arzt Ihnen verschrieben hat, von sich aus ab und verändern Sie auch nicht die Dosis, ohne dies mit dem Arzt besprochen zu Kälte klamm Schweiß bei Diabetes siehe dazu auch den "Medikamenten-Check". Die Kälte klamm Schweiß bei Diabetes, bekannte Vorerkrankungen und typische Symptome, die das vermehrte Schwitzen begleiten, geben dem Arzt erste Hinweise. Je nach Verdacht wird er entsprechende Untersuchungen durchführen und den Patienten gegebenenfalls an einen Spezialisten überweisen siehe oben "Wann zum Arzt?

Wegweisend können eingehende körperliche Untersuchungen, Bluttests, Überprüfungen der Organfunktionen, etwa eine Aufzeichnung der Herzstromkurve Elektrokardiografie, EKGeventuell Ultraschalluntersuchungen und weitere bildgebende Verfahren sein. Die Therapie richtet sich nach der Grunderkrankung. Tragen die Lebensgewohnheiten zu häufigem Schwitzen bei, bedeutet das, hier konsequent anzusetzen.

Sprechen Sie jedoch immer zuerst mit Ihrem Arzt darüber. Mattle H. Mumenthaler M: Neurologie. In: Dtsch Arztbl Int ; 3 : Pariser D: Hyperhidrosis. An Issue of Dermatologic Clinics. Clinics Review Articles. Elsevier Health Sciences Oktober