Hypoglykämie bei Kindern ohne Diabetes

UGHO-Deine Gesundheit: Unterzucker

Beize für Diabetiker

Hypoglykämieauch Hypoglycämie geschrieben, ugs. Bei letzterer unterscheidet man wiederum zwei Schweregrade, zum einen ob sich der Betroffene noch selbst helfen kann oder ob er auf Fremdhilfe angewiesen ist. Eine unbehandelte schwere und andauernde Hypoglykämie kann tödlich enden. Sie darf nicht mit dem diabetischen Hypoglykämie bei Kindern ohne Diabetes Coma diabeticum verwechselt werden, einer schweren Stoffwechselentgleisung mit Überzuckerung Hyperglykämie.

Gewisse Zellen des menschlichen Körpers, wie beispielsweise Hirnzellen, sind auf eine kontinuierliche Energiezufuhr in Form von Glucose angewiesen. Bei der Hypoglykämie sinkt der Zuckergehalt des Blutes so weit ab, dass die Funktionsfähigkeit der Zellen beeinträchtigt wird.

Durch diese Kompensationsmechanismen kommt es auch bei längeren Hungerperioden nicht zu bedrohlichen Hypoglykämien. Ursache einer solchen Hyperinsulinämie ist meist eine Überdosierung einer Insulin-Injektion im Rahmen der Behandlung einer Zuckerkrankheit Diabetes mellitus. In sehr seltenen Fällen können auch insulin-produzierende Tumoren Insulinome die Ursache sein. Die Therapie der Hypoglykämie besteht aus der oralen Gabe von Glucose.

Im medizinischen Notfall oder wenn der Patient nicht schlucken kann, muss Glucose intravenös verabreicht werden. Zur Blutzuckersteigerung kann notfallmedizinisch auch intramuskulär oder subkutan Glucagon verabreicht werden.

Langfristig ist die Stabilisierung des Blutzuckerspiegels durch eine Verbesserung der Insulintherapie oder die Beseitigung anderer Ursachen beispielsweise Hypoglykämie bei Kindern ohne Diabetes eines Insulinoms angezeigt. Ab welchem Blutzuckerspiegel Symptome auftreten, ist individuell verschieden. Auch das rasche Absenken eines erhöhten Blutzuckerspiegels begünstigt deren Auftreten.

Daher wird in moderneren Definitionen die Hypoglykämie klinisch weiter in vier Stufen eingeteilt von leicht über mittel bis schwer und schwer mit medizinischer Intervention. Quantitative Bedeutung hat die Hypoglykämie insbesondere bei medikamentös behandelten Diabetikern. Wiederholte schwere Hypoglykämien begünstigen anscheinend auch die Entwicklung einer Demenz. Bei einer schweren Hypoglykämie erhöhte sich die Demenzrate bei den beobachteten Patienten Hypoglykämie bei Kindern ohne Diabetes Auswertung der Krankenakten um 26 Prozent, bei zwei Episoden um 80 Prozent und bei drei verdoppelte sich die Demenzrate fast.

Kindliche Hypoglykämien nach der Entbindung stellen die quantitativ bedeutsamste Komplikation nach einer mütterlichen diabetischen Stoffwechsellage in der Schwangerschaft dar. Als Ursache eines erniedrigten Nüchternblutzuckers gelten das vermehrte Absondern von Insulin aus der Bauchspeichdrüse, auch das Insulinom und allgemein der Hyperinsulinismusschwere Lebererkrankungen, bei denen die Gluconeogenese oder die Freisetzung von Glukose ins Blut Glykogenspeicherkrankheit eingeschränkt ist, die Urämiedie mit einer Insuffizienz von Nebennierenrinde oder Hypophysenvorderlappen verbundene Minderung blutzuckersteigernder Hormone, die Zuckerausscheidung über die Niere und Tumoren wie beispielsweise das Leberzellkarzinom.

Auch die Ausscheidung insulinähnlicher Peptide im Rahmen einer Paraneoplasie und Glykogenosen können dafür verantwortlich sein. Auch bereits bei Neugeborenen, deren Mütter Diabetikerinnen sind, oder bei Kindern mit einer angeborenen Hyperplasie der Inselzellen der Bauchspeicheldrüse kann ein erniedrigter Nüchternblutzucker auftreten.

Postprandiale Hypoglykämien finden sich bei Magenentleerungsstörungen, im Anfangsstadium eines Diabetes mellitus, nach Magenresektioneninfolge von Erbkrankheitenwie der Fruktoseintoleranz und reaktiv nach kurzfristiger Aufnahme hoher Mengen an Zucker oder vegetativer Labilität mit erhöhter Vagotonie. Auch starke körperliche Anstrengung kann zur Hypoglykämie führen.

An der Hypoglykämie bei Kindern ohne Diabetes des Blutzuckerspiegels sind bei gesunden Personen unterschiedliche Mechanismen beteiligt. So senkt ihn das von der Bauchspeicheldrüse ausgeschiedene Insulinindem es die Aufnahme von Traubenzucker Glucose in Fett- und Muskelzellen steigert.

Gleichzeitig stehen dem menschlichen Körper jedoch auch Mechanismen zu Verfügung, einen erniedrigten Blutzuckerspiegel zu steigern. Ein wesentlicher davon ist das Glucagondas die Gluconeogenese anregt. Das kann nicht nur bei Diabetikern auftreten, die beispielsweise zu viel Insulin bekamen, sondern auch bei stoffwechselgesunden Personen. Bei der reaktiven Hypoglykämie stimuliert eine kurzfristige hochdosierte Zuführung von Zucker die Insulinausschüttung derart intensiv, dass die Kompensationsmechanismen überfordert werden.

Bei der Behandlung des Diabetes mellitus Zuckerkrankheit kann es zu Hypoglykämien kommen. Die Insulinverabreichung selbst kann bei Überdosierung, zu geringer Kohlenhydrataufnahme, nicht berechneter Bewegung oder versehentlicher intramuskulärer Injektion zu Hypoglykämien führen. Werden TypDiabetiker mit Insulin behandelt, so ist die Häufigkeit schwerer Hypoglykämien — abhängig vom Stadium der Insulinresistenz — nahe der von TypDiabetikern. Zwei Mechanismen spielen dabei eine Rolle:.

Auch die Wirkstoffe aus der Gruppe Hypoglykämie bei Kindern ohne Diabetes Sulfonylharnstoffe insbesondere Glibenclamid und Glimepirid können zur Unterzuckerung führen. Auch hier gilt, dass mit der Zahl der in engem zeitlichen Abstand erlebten Unterzuckerungen die Wahrnehmungsschwelle für diese sinkt.

Damit werden unbemerkte, aber lebensbedrohliche Hypoglykämien möglich. Die genaue Bestimmung der Hypoglykämiefrequenz bei TypDiabetikern ist unterschätzt, da die meisten Patienten mittleren bis höheren Alters sind. Bei älteren Personen gehen meist das Auftreten von Symptomen mit kognitiven Störungen einher. Das klinisch wesentliche Problem ist jedoch, dass diese Unterzuckerungen oft über Stunden bis Tage anhalten Hypoglykämie bei Kindern ohne Diabetes.

Auch Personen ohne Diabetes mellitus können Hypoglykämien bekommen: bei starker körperlicher Betätigung z. Sporthoher Stressbelastung und bei Mahlzeiten, die sehr starke Insulinausschüttungen veranlassen hoher glykämischer Index. Differentialdiagnostisch sollte man auch an eine Malabsorption d. Dies kann insbesondere mit einer mitunter jahrelang unerkannt gebliebenen Glutenunverträglichkeit Zöliakie zusammenhängen, bei der die Dünndarmschleimhaut im Rahmen einer Autoimmunreaktion durch eine Aufnahme von Gluten enthalten v.

Medikamente wie Salicylsäure und ihre Derivate können durch Störung Hypoglykämie bei Kindern ohne Diabetes körpereigenen Zuckermobilisierung aus der Leber eine Hypoglykämie verursachen. Das gegen Leishmaniose verwendete Medikament Pentamidin wirkt direkt toxisch auf die insulinproduzierenden Zellen und kann durch deren Zerstörung eine körpereigene Insulinfreisetzung mit Unterzuckerung hervorrufen.

Chinine und Sulfonamid-Antibiotika fördern ebenso die Insulinausschüttung. Ebenso werden Chinolon-Antibiotika und der heute nur noch selten verwendete Betablocker Propranolol mit Hypoglykämien in Verbindung gebracht.

Betablocker können durch ihre Wirkung auf periphere Beta-Rezeptoren die Warnsignale einer Unterzuckerung maskieren. In sehr seltenen Fällen können eine Nebennierenrindeninsuffizienz durch Ausfall des Nebennierenrindenhormons Cortisoleine Schilddrüsenhormonstörung oder eine Erkrankung der Hirnanhangdrüse zu Unterzuckerungen führen.

Ebenfalls selten ist ein Insulinomein Insulin-produzierender Tumor. Alkohol stört auch die Hypoglykämiewahrnehmung und die entsprechenden kognitiven Funktionen. Zur Vermeidung von Unterzuckerungen sollte der in alkoholischen Getränken enthaltene Kohlenhydratanteil bei der Insulindosierung nicht berücksichtigt werden. Gleichzeitig wird die Leber zu einer erhöhten Freisetzung von Glucose aus Glycogen der Speicherform der Glucose angeregt, und die Bauchspeicheldrüse stellt die Produktion von Insulin ein; im Gegenzug wird die Freisetzung von Glucagon erhöht.

Durch die Unterversorgung des Gehirns mit Glucose sind neurologische Ausfälle die ersten Anzeichen einer akuten Unterzuckerung. Miteinhergehend können Wesensveränderungen, auch Aggressivität, sein. Im Stadium einer tiefen Unterzuckerung tritt Hypoglykämie bei Kindern ohne Diabetes Bewusstlosigkeit mit den entsprechenden Gefahren ein. Die sympatho-adrenerge Aktivierung während einer Hypoglykämie ist hauptverantwortlich für abnorme kardiale Repolarisation.

Bei hohem Adrenalinspiegel durch akute Hypoglykämie gibt es intensive Effekte auf das kardiovaskuläre System. Es kommt zu erhöhter Herzfrequenz, erhöhtem systolischen und erniedrigtem diastolischen Blutdruck.

Dadurch kann eine bestehende Herzinsuffizienz verschlechtert werden. Das Risiko einer kardialen Ischämie durch eine Hypoglykämie ist statistisch signifikant erhöht. Die Hypoglycaemia factitia ist ein Krankheitsbild, bei dem es durch gezielte Selbstverabreichung von blutzuckersenkenden Mitteln zu einem gewollten Absenken des Blutzuckers kommt. Sie stellt eine wichtige Differentialdiagnose bei allen Hypoglykämien dar, die bei Diabetikern und Nicht-Diabetikern auftreten. Neugeborene von unzureichend eingestellten diabetischen Müttern neigen zu Unterzuckerungen nach der Geburt.

Die Ursache ist der hohe Glukosespiegel im Blut der Mutter. Die Glukose gelangt über die Plazenta zum Fetus. Nach der Entbindung fällt zwar die Glukose der Mutter weg, aber die Zellen der kindlichen Bauchspeicheldrüse haben sich noch nicht umgestellt und produzieren weiterhin mehr Insulin als nötig. Dies führt dazu, dass die im Blut vorhandene Glukose rascher aufgebraucht wird, es kommt zur Unterzuckerung des Neugeborenen.

Bei Diabetikern können sie dagegen auch bereits bei höheren Werten auftreten. Ihre maximale Ausprägung erreichen die Symptome der Hypoglykämie beim hypoglykämischen Schockder mit zentralen Atem- und Kreislaufstörungen von Bewusstlosigkeit bis hin zum Tod einhergeht. In der Notfallmedizin sollte bei unklaren neurologischen oder psychiatrischen Auffälligkeiten grundsätzlich eine Hypoglykämie ausgeschlossen werden. Hypoglykämien unter einer Therapie sind ein Hauptfaktor für Lebensqualität und Lebenserwartung von Diabetespatienten.

Wiederholte Hypoglykämie bei Kindern ohne Diabetes Hypoglykämien haben in einer retrospektiven Beobachtungsstudie bei TypDiabetikern ein erhöhtes Risiko für die spätere Entwicklung einer Demenz gezeigt. Bei einer schweren Hypoglykämie erhöhte sich die Demenzrate bei den beobachteten Patienten nach Auswertung der Krankenakten um 26 Prozent, bei zwei Episoden um 80 Prozent und bei drei Hypoglykämien verdoppelt sich die Demenzrate fast.

In der weiteren Krankheitsphase kommt es aufgrund der erhaltenen Gegenregulation und insbesondere aufgrund der Insulinresistenz nur selten zu Hypoglykämien. Als akute Symptome der neonatalen Unterzuckerung sind TremorIrritabilitätLethargieAtemstillstandTrinkschwäche, muskuläre HypotonieHypothermieschrilles Schreien und zerebrale Krampfanfälle beschrieben. Die Messung des Blutzuckers Hypoglykämie bei Kindern ohne Diabetes apparativ in der Regel aus kapillarem oder venösem Blut.

Dazu sind Schnelltests geeignet, bei Hypoglykämie bei Kindern ohne Diabetes das Blut auf einen Teststreifen gegeben wird Hypoglykämie bei Kindern ohne Diabetes dort zu Hypoglykämie bei Kindern ohne Diabetes Verfärbung führt. Diese Verfärbungen werden dann optisch mittels eines Blutzuckermessgerätes ausgelesen.

Im Blut verbrauchen typischerweise rote Blutkörperchen Glukose. Daher können Messwerte, die aus Proben Hypoglykämie bei Kindern ohne Diabetes wurden, die bereits längere Zeit ungeeignet gelagert waren, falsch niedrige Werte aufweisen. Durch Zuführung Hypoglykämie bei Kindern ohne Diabetes Kohlenhydraten insbesondere Traubenzucker kann eine akute Hypoglykämie kurzfristig beendet werden. Dies kann bei einem Patienten, der bei Bewusstsein ist, bei leichter Hypoglykämie durch Gabe von 10 bis 20 Gramm Traubenzucker, zuckerhaltigen Getränken 1 Glas Apfel- oder Orangensaft oder Colagefolgt von langsam resorbierbaren Kohlenhydraten etwa 1 bis 2 KE Brot oder entsprechender Nahrung geschehen.

Ist Bewusstlosigkeit jedoch bereits Hypoglykämie bei Kindern ohne Diabetes, darf oral keine Flüssigkeit oder Nahrung zugeführt werden, da aufgrund aussetzender Schluckreflexe beim bewusstseinsgetrübten Patienten die Gefahr einer Aspiration besteht. Auch Hypoglykämie bei Kindern ohne Diabetes eine eingewiesene Hilfsperson bei bewusstlosen Hypoglykämie bei Kindern ohne Diabetes eine Dosis Glukagon intramuskulär verabreichen.

Glukagon erhöht den Blutzucker, indem Glukose aus den körpereigenen Glykogenspeichern freigesetzt wird. Glukagon wirkt jedoch nicht nach Erschöpfung des Glykogenspeichers, zum Beispiel nach Alkoholkonsum. Nach Erwachen wird Glukose oral gegeben s. Auf jeden Fall ist in einer solchen Situation das Absetzen eines Notrufs bzw. Bei Neugeborenen genügt meist eine Nahrungszufuhr Anlegen an die Brust, Füttern abgepumpter Muttermilch, hydrolysierte Formula- oder Maltodextrin-Lösung, Hypoglykämie bei Kindern ohne Diabetes auch über eine Magensonde.

Auf CGM basierende Systeme bzw. Algorithmen lassen sich unterteilen in solche, die die Insulinzufuhr unterbrechen und solche, welche einen Alarm generieren, der den Nutzer ggf. Dabei ist wiederum zu unterscheiden Hypoglykämie bei Kindern ohne Diabetes einfache Grenzwert-Überschreitung und Prädiktion. Ersteres benachrichtigt den Nutzer beim Überschreiten einer kritisch-niedrigen Glucosekonzentrations-Schwelle z. Diese Systeme verlangen i. R ein Modell des Patienten, um solche Prädiktionen digital auszuführen.

Während tagsüber der Prädiktionshorizont Vorhersagezeitraum klein sein kann meist 30 minso sind nächtens längere Vorhersage-Zeiträume erforderlich mehrere Stundenda eine Aktion sinnvollerweise vor dem Einschlafen erfolgen sollte.