Darm arbeitet bei Diabetes

Volkskrankheit Diabetes – was darf ich, was darf ich nicht? - Sprechstunde mit Dr. Wimmer

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Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Darm arbeitet bei Diabetes sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Ungesunde Ernährung und Stress verstärken den Reizdarm. Vor allem in den westlichen Industrieländern ist ein träger Darm durch Bewegungsarmut und ungesunde Ernährung weit verbreitet. Andere organische Ursachen sind allerdings auch möglich. Unser Darm ist ein ausgesprochen komplexes Gebilde. Er besteht aus Dünndarm und Dickdarm und windet sich in bis zu acht Meter langen Schlaufen durch das Darm arbeitet bei Diabetes unseres Körpers.

Verstopfung bedeutet, dass die Entleerung am Darmende nicht funktioniert. Diese für uns selbstverständliche Entleerung ist ein komplizierter Prozess, den wir bis heute nicht umfassend durchschauen. Diverse Nervenbahnen vom Darmende zum Rückenmark und Darm arbeitet bei Diabetes zum Gehirn sind beteiligt; und auch psychische Stimmungen spielen mit.

Staut sich der Kot beim Transport, so liegt das an einer gestörten Koordination der Empfindungs- und Bewegungsnerven im Darm. Hendrik Name geändert begann sein Ingenieursstudium in Hannover; er hatte wenig Geld und nahm deshalb gerne das Angebot einer Burschenschaft an, für ,00 DM in ihrem Verbindungshaus zu wohnen. Die älteren Bewohner behandelten Neulinge wie ihn wie Diener, und er fühlte sich wie ein Rekrut beim Militär, den der Feldwebel drangsaliert.

Erleichterung versprachen Alkoholexzesse am Wochenende, doch auch bei denen konnte Hendrik nicht mithalten und erbrach sich als erster in der Kloschüssel. Hinzu kam ein Problem, das er niemand offenbarte. Sein Darm drückte, und sein Bauch schmerzte, doch wenn er sich auf Darm arbeitet bei Diabetes Toilette setzte und presste, staute sich der Kot im Enddarm.

Er schlief aus, und seine Mutter bekochte ihn. Darmträgheit, gemeinhin als Verstopfung bekannt, erschwert den Stuhlgang — der Kot Darm arbeitet bei Diabetes nicht vollständig ausgeschieden oder zu selten. Sie ist noch immer ein Tabuthema und zugleich eine Darm arbeitet bei Diabetes, die wir alle kennen. Auch deshalb fiel es Hendrik schwer, über sein Problem zu reden. Melanie Name geändert hat ein ähnliches Problem. Sie arbeitet als Abteilungsleiterin einer städtischen Behörde. Einmal befand sich Melanie wieder einmal in der Situation, dass der Druck auf den After kaum zu ertragen war, es war auf einer Uniparty, und sie fragte ihren besten Freund, ob er vor der Damentoilette Wache stehen könnte.

Der war zwar verwundert, kam ihrem Wunsch aber nach. Bei beiden streikte der Darm in ungewohnten Situationen, die sie zudem als unangenehm empfanden.

Nicht jede Verstopfung ist jedoch so eindeutig psychisch bedingt wie bei den beiden. Reaktionen unseres Darms sind zuerst ein psycho-biologisches Erbe unserer Evolution; Kot auszuscheiden war für den frühen Menschen eine riskante Situation: Wer sich in die Hocke setzte, die Aftermuskeln presste und dabei zusätzlich die Hände gegen die Hüften stemmte, war wehrlos und somit eine einfache Beute für Säbelzahntiger, Löwen oder feindliche Menschen.

Auf einen sicheren Ort zu achten und ebenso Mitglieder der Eigengruppe Wache halten zu lassen, war also eine Notwendigkeit. Es lässt sich nur spekulieren, ist aber logisch, dass der Darm auf potenziell gefährliche Situationen reagierte — zum Beispiel durch Verstopfung. Allerdings entscheidet der Darm im Inneren des Körpers nicht selbst. Ob eine Situation riskant sein könnte, bestimmt vielmehr unsere sinnliche Wahrnehmung.

Der hält den Kot so lange zurück, bis er die Botschaft bekommt: Alles in Ordnung. Ob eine Situation dabei wirklich gefährlich ist Darm arbeitet bei Diabetes der Säbelzahntiger auf der Lauer oder unsere Angst sie lediglich als riskant einstuft, ist für die körperliche Reaktion gleich gültig.

Unproblematisch ist die Reise-Verstopfung: Wir liegen am Karibikstrand oder besichtigen das Kolosseum, es Darm arbeitet bei Diabetes im Darm, doch es kommt nichts. Bisweilen haben wir abwechselnd Durchfall und Darm arbeitet bei Diabetes.

Nach einigen Tagen Darm arbeitet bei Diabetes sich unser Darmhaushalt jedoch. Darmträgheit in der Fremde kann, wie bei Melanie, auch psychische Ursachen haben. Manche Menschen haben Angst davor, in fremder Umgebung die Toilette aufzusuchen, und der Körper übersetzt dies, indem er den Darmtrakt verkrampft.

Ungefährlich ist auch die gelegentliche Verstopfung. Ein anhaltend träger Darm ist jedoch ein ernstes Problem. Normalerweise entleeren wir diesen mindestens drei Mal pro Woche. Wenn wir indessen über einen Zeitraum von mindestens einem Vierteljahr, Probleme haben, den Kot abzusetzen, liegt vermutlich eine chronische Verstopfung vor.

Eine Darmträgheit liegt auch dann vor, wenn wir uns zwar täglich entleeren, aber diese Probleme auftreten. Basiserkrankungen können das Zusammenspiel der Nerven beim Stuhlgang stören. Dazu gehören besonders Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes mellitus, Darm arbeitet bei Diabetes die Nerven schädigen, Muskelerkrankungen, die die Darmmuskeln beeinträchtigen oder Störungen des zentralen Nervensystems. Darmkrankheiten beeinflussen in aller Regel die Entleerung. Ebenso können anatomische Veränderungen im Darm die Ausscheidung behindern.

Lebens- und Arbeitsweise beeinflussen den Darmhaushalt. Wenn wir uns zu wenig bewegen, den Darm arbeitet bei Diabetes aufschieben und vor allem, wenn wir Stress haben, kann das Verstopfung auslösen. Allerdings sind diese Trigger keine Ursachen für eine gestörte Darmtätigkeit, sondern fördern diese lediglich. Ein ungeregelter Darm arbeitet bei Diabetes, also wechselnde Tag-Nacht-Rhythmen, beeinträchtigen die Darmfunktionen ebenfalls. Bei diesen Menschen kommen jedoch spezifische Faktoren hinzu: Berufsreisende sind verstärkt dem Risiko einer Reise-Verstopfung ausgesetzt, wer sich häufig auf Konferenzen und Vorträgen aufhält, schiebt seinen Stuhlgang bisweilen auf, und das gleiche gilt für Journalisten auf Reportage.

Hier sollte ein Arzt individuell entscheiden, welches Problem vorliegt. Eine akute Darmträgheit tritt hingegen plötzlich auf, ohne dass die Beschwerden längere Zeit vorliegen.

Hier kann ein Darmverschluss vorliegen, und dann sollte sofort ein Notarzt alarmiert werden. Tumore im Bauch und Becken führen ebenfalls zu Verengungen, und ein Leistenbruch klemmt manchmal den Darm ein.

Ein Reizdarmsyndrom geht oft mit Verstopfung einher. Betroffen sind meist junge Menschen; Darmträgheit und Durchfall wechseln sich ab. Die Erkrankten leiden unter Völlegefühl, MagendruckBlähungen und massiven Bauchschmerzen, die mit Krämpfen verbunden sind. Die Diagnose ist schwierig. Allergien gegenüber Nahrungsmitteln rufen ähnliche Symptome hervor, ebenso Darmentzündungen, Ausstülpungen der Darmwand Divertikel und eine Darmverengung.

Um das Reizdarmsyndrom zu heilen, ist eine angemessene Ernährung ebenso wichtig wie Entspannungsübungen. Beim Reizdarmsyndrom streikt das Verdauungsorgan, ohne dass der Arzt eine körperliche Ursache erkennt.

Dennoch ist die Erkrankung nicht nur psychisch bedingt; die Betroffenen haben vielmehr einen ungewöhnlich sensiblen Darm, das darmeigene Nervensystem der Betroffenen reagiert mit Schmerzen auf Luft im Darm, welche sich ganz normal immer wieder ansammelt. Psychische Zustände, also Angst, Wut oder innere Unruhe fördern den Reizdarm, lösen ihn aus oder verstärken ihn zumindest. Wie bei anderen Formen der Verstopfung auch, ist eine falsche Ernährung ebenso wenig die Ursache wie Zigaretten oder Alkohol — eine gesunde Ernährung trägt aber zur Heilung bei.

Erkrankungen der Nerven und des Gehirns können also ebenso den Darm beeinträchtigen wie psychische Probleme. Verletzungen des Rückenmarks, zum Darm arbeitet bei Diabetes eine Querschnittslähmung, betreffen ebenso den Darm wie Krankheiten des zentralen Nervensystems, die multiple Sklerose, der Schlaganfall oder die Parkinson-Krankheit.

Der Stoffwechsel ist gestört, und der Salzhaushalt gerät aus dem Gleichgewicht, zudem missbrauchen Essgestörte Abführmittel und bringen so den Darmtransport durcheinander. Eine Schilddrüsenunterfunktion lässt diesen langsamer arbeiten, die Schilddrüsenhormone versorgen den Organismus nicht mehr angemessen, und deshalb schalten die Nerven zu spät; Verstopfung ist die Folge, hinzu kommt eine erhöhte Sensibilität gegenüber Kälte.

Falls das Problem jedoch anhält, sollte die Betroffene die Pille wechseln oder andere Verhütungen überlegen. Dies führt neben Verstopfung auch zu Impotenz. Nierenschwäche gilt als natürlicher Auslöser, aber auch der exzessive Konsum von Abführmitteln und Entwässerung entzieht dem Körper Kalium, und davon ist nicht nur der Darm, sondern auch die Blase betroffen; das Urinieren fällt ebenso schwer wie Darm arbeitet bei Diabetes Kot Ablassen.

Amyloidose ist zwar erblich veranlagt, entwickelt sich aber erst infolge chronischer Entzündungen im Körper, wie beispielweise auch bei von Rheumamanchen Erkrankungen der Lymphen und des Blutes. Mittel gegen Epilepsie und Parkinson, gegen Krämpfe, gegen Blasenschwäche und gegen Schlaflosigkeit beeinträchtigen das Verdauungssystem ebenso wie Morphine: Heroin-User leiden Darm arbeitet bei Diabetes unter Verstopfung.

Diese sind bisweilen angeboren, das Becken senkt sich jedoch auch nach Schwangerschaften und mit dem Alter. Das Indiz für dieses Problem ist ein verzögerter Transport des Stuhls durch den Darm, der sich mit einer Darmbiopsie erkennen lässt.

Nicht wenige Betroffene sind genetisch belastet, nämlich durch die Hirschsprung-Krankheit. Der Organismus versorgt dann die Nerven im Darm nicht mit genug Impulsen, und im unteren Enddarm fehlen die Nervenschaltzellen völlig.

Davon Betroffene leiden als Säuglinge an extremen Bauchschmerzen oder sogar an einem Darmverschluss. Eine Darm arbeitet bei Diabetes der Darmschleimhaut gehört hier zur Diagnose. Oft blockiert der Darm, ohne dass ein Verschluss vorliegt. Mediziner sprechen dann von einer chronischen intestinalen Pseudoobstruktion. Einfach gesagt: Der Betroffene zeigt Symptome, die auf einen entstehenden Darmverschluss hinweisen; die Ursache ist aber eine andere.

Muskeln und Nerven des Darms versagen. Die Muskeln schmerzen, und sie sind verkümmert. Da auch die Darmmuskeln geschwächt sind, leiden die Betroffenen unter chronischer Darmträgheit. Der Arzt fragt nach den Beschwerden, insbesondere danach, wie lange diese bereits auftreten.

Dann fragt er, ob Verstopfung und Durchfall sich abwechseln, ob der Kot die Farbe verändert, mit Blut oder Schleim vermischt ist. Ebenso wird abgeklärt, ob der Patient unter Bauchschmerzen oder Blähungen leidet, ob das Kot ablassen schwer fällt, schmerzt oder gar zu Blutungen führt. Bisweilen rät er dem Betroffenen, ein Toilettentagebuch zu führen. Gewichtsverlust, Fieber und Infektionen sind ebenfalls wichtige Indikatoren für Basiserkrankungen.

Der Arzt tastet den Bauch und die Leistengegend ebenso ab wie den Anus. In den After führt er dazu den Finger ein und spürt so nach, ob der Enddarm sich verändert. Laboranalysen kommen hinzu, der Bauch wird mit Ultraschall analysiert, eine Darmspiegelung, Gewebeentnahmen, Computer- und Kernspintomografien folgen.

Wenn die Transportwege des Darms gestört sind, tritt sogar eine spezielle Fachrichtung in Kraft: Die Neurogastroenterologie. Um eine Darmträgheit zu heilen, gibt es sehr unterschiedliche Methoden, je nach Art der Erkrankung. Bei Basiskrankheiten Darm arbeitet bei Diabetes multipler Sklerose, Tumoren oder Anorexie ist die Wurzel immer die Krankheit, die Verstopfung nur eine Folge davon, und die Symptome zu Darm arbeitet bei Diabetes bringt langfristig wenig.

Chronische Darmträgheit lässt sich sowohl mit Medikamenten wie mit Operationen lindern. Klistiere helfen dem Darm, sich zu entleeren.